Leeres Bild erstellen
Für ein leeres Bild wählst du eine Größe oder Vorlage, dann Weiß, Schwarz, einen beliebigen Farbcode oder Transparent, und lädst es als PNG, JPG oder WebP herunter. Die Vorschau zeigt jede Änderung sofort, und das Bild entsteht in deinem Browser, es wird also nichts hochgeladen.
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Ein leeres Bild enthält nichts: Alle Pixel haben dieselbe Farbe oder gar keine. Klingt nach der einfachsten Datei der Welt, trotzdem heißt das meist, ein Grafikprogramm zu öffnen, eine neue Leinwand anzulegen und sie zu exportieren. Dieser Generator erledigt das in einem Schritt, von einem einzigen Pixel bis 16.384 Pixel pro Seite, in genau der Größe, Farbe und dem Format, das du brauchst.
Die Vorlagen decken die häufigsten Größen ab: Full-HD- und 4K-Bildschirme, quadratische Posts, Hochformat-Posts und Storys, Linkvorschau, YouTube-Thumbnail, iPhone-Hintergrund, DIN A4, DIN A5 und Fotoabzüge in 10 × 15 cm bei 300 DPI sowie winzige Bilder mit 1 × 1, 16 × 16 und 32 × 32 Pixeln. Für den Druck kannst du die Größe auch in Millimetern, Zentimetern oder Zoll eingeben, die Pixel rechnet das Tool aus. Mit einer optionalen Beschriftung wird die leere Fläche zum Platzhalterbild, das seine eigene Größe zeigt.
So erstellst du ein leeres Bild
Größe wählen
Wähle eine Vorlage oder gib Breite und Höhe in Pixeln ein. Für den Druck schaltest du auf Druckgröße um und gibst Millimeter, Zentimeter oder Zoll mit einer DPI-Zahl an.
Farbe oder Transparenz wählen
Tippe auf ein Farbfeld, nutze den Farbwähler oder füge einen Hex-Code wie #1e90ff ein. Mit Transparent bekommst du ein leeres PNG, mit weniger Deckkraft einen halbtransparenten Farbton.
Bei Bedarf beschriften
Schalte die Beschriftung ein, um die Größe oder einen beliebigen Text mittig ins Bild zu schreiben. Sie ist standardmäßig aus, das Bild bleibt also komplett leer.
Format wählen
PNG behält die exakte Farbe und Transparenz. JPG kennt keine Transparenz, passt aber für Apps, die nur JPG annehmen, und WebP behält die Transparenz in einem modernen Format.
Herunterladen
Prüfe Endgröße und Dateigröße, benenne die Datei bei Bedarf um und lade sie herunter, kopiere sie in die Zwischenablage oder teile sie vom Smartphone aus.
Wofür man ein leeres Bild braucht
Der Klassiker ist das Platzhalterbild im Entwurf. Layout, Präsentation oder Website-Vorlage brauchen etwas im Bildrahmen, bevor das echte Foto da ist, und ein graues Rechteck mit den Maßen in der Mitte zeigt allen, wie groß das endgültige Bild sein muss. Entwickler nutzen dieselben Dateien als Testbilder: Bei bekannter Größe und Farbe sieht man sofort, ob eine Seite ein Bild richtig skaliert, beschneidet oder komprimiert.
Die zweite große Gruppe ist der schlichte Hintergrund. Ein einfarbiges Bild ist ein sauberer Hintergrund für ein Zitat oder eine Ankündigung in Social Media, ein minimalistisches Hintergrundbild für Smartphone oder Desktop oder eine Fläche für ein Produkt, das du mit dem Hintergrund-Entferner freigestellt hast. Wenn du Bilder zusammenfügen willst, dient eine leere Leinwand, die im Modus Überlagern zuerst hinzugefügt wird, als Untergrund für die anderen Bilder.
Transparente Bilder haben eigene Aufgaben: als Ausgangsfläche für ein Logo oder einen Sticker, als leere Ebene zum Zeichnen oder als Abstandhalter, der in einer E-Mail oder einem alten Weblayout Platz einnimmt, ohne etwas zu zeigen. Das kleinste von allen, das 1 × 1 Pixel große Bild, dient bis heute als Spacer und als Zählpixel in E-Mails.
Bleibt der Druck: eine leere DIN-A4-Seite mit 300 DPI für ein Formular zum Ausdrucken, ein farbiger Hintergrundbogen oder eine Fläche, auf der du in einem anderen Programm eine Karte gestaltest. Weil die Auflösung in der Datei steht, hat das Bild im Dokument gleich die richtige Druckgröße.
Die richtige Größe wählen
Die Bildschirm-Vorlagen entsprechen gängigen Auflösungen: Full HD mit 1920 × 1080, QHD mit 2560 × 1440 und 4K Ultra HD mit 3840 × 2160, alle im Seitenverhältnis 16:9. Die iPhone-Vorlage hat 1179 × 2556 Pixel, laut Apples technischen Daten die Auflösung des 6,1-Zoll-Displays von iPhone 15 und 16. Andere Smartphones weichen ab, gib also deine eigene Bildschirmauflösung ein, wenn du sie kennst.
Die Social-Media-Vorlagen nutzen gängige Größen: 1080 × 1080 für einen quadratischen Post, 1080 × 1350 für einen Hochformat-Post im Verhältnis 4:5, 1080 × 1920 für eine Story oder ein Reel im Format 9:16 und 1200 × 630 für das Vorschaubild, das ein geteilter Link zeigt. 1280 × 720 ist die Auflösung, die die YouTube-Hilfe für ein eigenes Thumbnail empfiehlt. Plattformen ändern ihre Layouts hin und wieder, prüf also die aktuellen Vorgaben, wenn es auf die exakte Größe ankommt.
Das Seitenverhältnis beschreibt die Form des Bildes, also Breite zu Höhe. Mit gesperrtem Seitenverhältnis bleibt diese Form erhalten, wenn du eine Seite änderst: Aus 1920 × 1080 wird 1280 × 720, sobald du die neue Breite eintippst. Der Tausch-Button macht aus einem Querformat das passende Hochformat und umgekehrt.
Pixel bestimmen, wie viele Details ein Bild aufnehmen kann; DPI (Punkte pro Zoll, auch PPI genannt) legen nur fest, wie groß es gedruckt wird. Ein Bild mit 2480 × 3508 Pixeln bei 300 DPI ergibt gedruckt DIN A4, also 21 × 29,7 cm; dieselben Pixel bei 150 DPI wären doppelt so breit und doppelt so hoch. Der DPI-Wert ändert nie die Pixel, und Bildschirme ignorieren ihn. Bei Druckgröße rechnet das Tool das Papierformat in Pixel um und schreibt die Auflösung in PNG- und JPG-Dateien, was du mit dem Tool Bild-DPI prüfen kontrollieren kannst.
Transparenter, weißer oder farbiger Hintergrund
Weiß ist voreingestellt und die häufigste Wahl: ein weißes Bild für ein Dokument, ein weißer Hintergrund für ein Produktfoto oder eine leere Seite zum Drucken. Schwarz passt zu Bildschirmen, dunklen Hintergrundbildern und Videoframes. Jede andere Farbe stellst du über den Farbwähler, die Farbfelder oder einen Hex-Code ein.
Transparent heißt, die Pixel haben überhaupt keine Farbe. Das Bild behält seine Größe, aber alles dahinter scheint durch, deshalb zeigt die Vorschau dort ein Schachbrettmuster. So stellen Bildprogramme Transparenz dar, gespeichert wird das Muster nicht. Öffnest du ein transparentes PNG in einem einfachen Bildbetrachter, siehst du womöglich Weiß oder Schwarz, weil der Betrachter die leere Fläche mit seinem eigenen Hintergrund füllt.
Die Deckkraft liegt dazwischen. Bei 100 % ist die Farbe vollflächig, bei 50 % halb durchsichtig. Das ergibt eine farbige Überlagerung, die alles darunter abdunkelt oder einfärbt. Deckkraft funktioniert in PNG und WebP. JPG hat keinen Alphakanal, ein JPG ist also immer voll deckend, und ein transparentes wird weiß gespeichert.
Willst du den Hintergrund eines vorhandenen Bildes durchsichtig machen, statt bei null anzufangen, nutze das Tool für einen transparenten Hintergrund oder den Hintergrund-Entferner.
PNG, JPG oder WebP für ein leeres Bild
PNG ist für ein leeres Bild fast immer das beste Format. Es ist verlustfrei, die gewählte Farbe wird also genau so gespeichert, es unterstützt Transparenz und Deckkraft, und ein einfarbiges PNG ist winzig: Ein weißes Bild mit 1920 × 1080 Pixeln hat hier etwa 350 Byte, ein 4K-Bild rund 1 KB. Ohne Beschriftung schreibt das Tool ein PNG mit einer Palette aus nur einer Farbe, daher die geringe Größe.
JPG komprimiert verlustbehaftet und kennt keine Transparenz. Eine Volltonfarbe kann in einem Kanal um ein, zwei Stufen abweichen. Das sieht niemand, zählt aber, wenn eine Markenfarbe pixelgenau stimmen muss. Nimm JPG nur, wenn eine App oder ein Formular nichts anderes akzeptiert; der Qualitätsregler ändert bei einer einfarbigen Fläche kaum etwas.
WebP behält die Transparenz und öffnet sich in aktuellen Browsern und den meisten Apps, manche ältere Software lehnt es aber noch ab. Wie JPG kann es eine Volltonfarbe leicht verschieben. Nicht jeder Browser kann WebP aus einer Webseite speichern; kann deiner es nicht, sagt dir das Tool Bescheid, und PNG funktioniert überall.
Hast du schon ein Bild in einem anderen Format und brauchst es als PNG, kannst du es in PNG umwandeln. Leere Bilder muss man selten verkleinern, aber ein JPG oder WebP mit Beschriftung lässt sich mit dem Tool zum Bilder komprimieren noch leichter machen.
Eine exakte Farbe per Hex-Code oder RGB eingeben
Ein Hex-Code schreibt eine Bildschirmfarbe mit sechs Zeichen, etwa #ffffff für Weiß, #000000 für Schwarz und #1e90ff für ein kräftiges Blau. Das erste Ziffernpaar steht für Rot, das zweite für Grün und das dritte für Blau, jeweils von 00 bis ff. Das Feld Hex-Code nimmt den Code mit oder ohne # an, auch in der dreistelligen Kurzform: #fff ist dasselbe wie #ffffff und 36c dasselbe wie #3366cc.
RGB schreibt dieselbe Farbe als drei Zahlen von 0 bis 255, aus #1e90ff wird also RGB 30, 144, 255. Die Anzeige unter dem Feld nennt die RGB-Werte der aktuellen Farbe. Das hilft, wenn ein Styleguide die eine Schreibweise angibt und eine App die andere verlangt.
Mit dem Farbwähler suchst du eine Farbe nach Augenmaß aus. Am Computer ergänzen manche Browser eine Pipette, die eine Farbe von einer beliebigen Stelle des Bildschirms aufnimmt, praktisch, um ein Logo oder eine Website zu treffen. Die Farbfelder liefern mit einem Klick Weiß, Schwarz, Transparent, Hellgrau, Creme, Schiefergrau und Marineblau.
Tipps für leere Bilder
Für eine Markenfarbe fügst du ihren Hex-Code ein, statt sie nach Augenmaß zu wählen, und speicherst als PNG, damit die Datei genau diesen Wert enthält. Gibt das Corporate Design nur RGB an, rechne jede Zahl in zwei Hex-Ziffern um oder wähle die Farbe und vergleiche die RGB-Anzeige.
Kleine Dateien bekommst du, wenn du die Beschriftung weglässt und als PNG speicherst: Ein einfarbiges PNG bleibt selbst in 4K unter wenigen Kilobyte. Text bringt echte Details ins Bild, ein beschriftetes Bild ist also größer, und ein JPG gleicher Größe meist noch größer.
Für ein Bild mit 1 × 1 Pixel wählst du die Vorlage 1 × 1 Pixel, dann Weiß, Transparent oder eine Farbe, und speicherst als PNG. Die Datei hat weniger als 100 Byte. Transparent ist sie der klassische Spacer; farbig kann eine Webseite oder App sie zu einer Fläche in dieser Farbe strecken.
Zur Kontrolle öffnest du die Datei im Tool Bildgröße herausfinden, das Pixelmaße, Dateigröße und gespeicherte DPI anzeigt. Soll stattdessen ein vorhandenes Foto auf eine dieser Größen gebracht werden, kannst du es skalieren oder direkt auf 1920 × 1080 bringen.
Größen für leere Bilder im Überblick
Die Vorlagen des Tools mit Pixelmaßen und Seitenverhältnis. Papierformate sind mit 300 DPI berechnet.
| Vorlage | Pixel | Seitenverhältnis | Typische Nutzung |
|---|---|---|---|
| Full HD | 1920 × 1080 | 16:9 | Desktop-Hintergrund, Folien, Videoframes |
| 4K Ultra HD | 3840 × 2160 | 16:9 | Hochauflösende Bildschirme und Hintergrundbilder |
| Quadratischer Post | 1080 × 1080 | 1:1 | Quadratische Social-Media-Posts |
| Hochformat-Post | 1080 × 1350 | 4:5 | Hohe Feed-Posts |
| Story oder Reel | 1080 × 1920 | 9:16 | Storys im Vollbild und Smartphone-Hintergründe |
| Linkvorschau | 1200 × 630 | 1,9:1 | Bild, das beim Teilen eines Links erscheint |
| YouTube-Thumbnail | 1280 × 720 | 16:9 | Eigene Video-Thumbnails |
| DIN A4 | 2480 × 3508 | 1:1,41 | A4-Seite zum Drucken (21 × 29,7 cm) |
| DIN A5 | 1748 × 2480 | 1:1,41 | Flyer oder Notizblatt (14,8 × 21 cm) |
| Foto 10 × 15 cm | 1181 × 1772 | 2:3 | Klassischer Fotoabzug |
| 1 × 1 Pixel | 1 × 1 | 1:1 | Spacer oder Zählpixel |
Wer leere Bilder erstellt
Design- und Content-Teams
Graue Platzhalter mit aufgedruckten Maßen halten in Entwürfen, Präsentationen und Seitenvorlagen den Platz für Fotos frei, bis die echten Bilder da sind.
Webentwickler
Testbilder in exakter Größe und Farbe zeigen auf einen Blick, wie ein Layout Bilder skaliert, beschneidet oder komprimiert, und ein transparentes 1 × 1-PNG dient noch immer als Spacer.
Social Media
Ein einfarbiges Bild in 1080 × 1080 oder 1080 × 1920 ist ein sauberer Hintergrund für ein Zitat, eine Ankündigung oder eine Story, deren Text du in der App ergänzt.
Hintergrundbilder
Ein schlichtes schwarzes, weißes oder farbiges Hintergrundbild für Smartphone oder Monitor, passend zur Bildschirmgröße, damit nichts beschnitten oder gestreckt wird.
Drucken
Eine leere Seite in DIN A4 oder A5 oder ein 10 × 15-Foto mit 300 DPI, als Hintergrund zum Drucken oder als Fläche für Karte, Formular oder Etikett in einem anderen Programm.
Zeichnen und Bearbeiten
Eine weiße oder transparente Leinwand für eine Zeichen-App oder eine Hintergrundebene, auf der du mehrere Bilder kombinierst.