Bilder zusammenfügen
Um Bilder zusammenzufügen, lädst du sie oben hinein, wählst nebeneinander, untereinander oder ein Raster und speicherst das Ergebnis als ein einziges JPG, PNG oder WebP. Das Tool gleicht Höhe oder Breite an, setzt Abstände, Rahmen und Beschriftungen und kann auch ein Bild über ein anderes legen. Alles läuft in deinem Browser, deine Fotos werden nie hochgeladen.
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Gut zu wissen
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Wer zwei Fotos in einem Bildbearbeitungsprogramm kombinieren will, legt normalerweise eine Leinwand von Hand an und skaliert jedes Bild, bis die Kanten passen. Hier übernimmt die Anordnung diese Arbeit: Du wählst ein Layout, und jedes Bild wird passend skaliert, ohne Lücken, die du nicht willst, und ohne Pixelstreifen an den Nahtstellen. Bis zu 20 Bilder lassen sich auf einmal verbinden, in beliebiger Mischung aus JPG, PNG, WebP, GIF, HEIC und AVIF. Die Schnellstart-Vorlagen erledigen die häufigsten Fälle mit einem Klick: zwei Bilder nebeneinander, drei in einer Reihe, ein 2×2-Raster oder ein beschriftetes Vorher-Nachher-Bild.
Im Modus Überlagern werden dieselben Bilder zu Ebenen: Das erste ist der Hintergrund, bis zu fünf weitere liegen darüber, jedes mit eigener Größe, Drehung, Deckkraft und Füllmethode. Damit setzt du ein Logo in die Ecke eines Fotos, erzeugst eine Doppelbelichtung oder legst eine Textur über ein Bild. Für manche Aufgaben gibt es passendere Werkzeuge: Mehrere Bilder in ein Dokument packst du mit Bild in PDF umwandeln, für eine Abfolge nacheinander nimmst du den GIF-Ersteller, und Text auf ein Foto schreibst du im Fotoeditor.
So fügst du mehrere Bilder zu einem zusammen
Bilder hinzufügen
Zieh bis zu 20 JPG-, PNG-, WebP-, GIF-, HEIC- oder AVIF-Dateien in das Tool, wähle sie auf deinem Gerät aus oder füge einen Screenshot ein. Über „Bilder hinzufügen“ kommen später weitere dazu.
Reihenfolge festlegen
Zieh die Vorschaubilder in die gewünschte Reihenfolge oder nutze die Pfeile darunter. Das erste Bild steht in einer Reihe links, untereinander oben und im Raster oben links.
Anordnung wählen
Wähle Nebeneinander, Untereinander oder Raster oder starte mit einer Vorlage. Danach legst du fest, wie die Bilder skaliert werden, und ergänzt Abstand, Rahmen, abgerundete Ecken, Hintergrund oder Beschriftung.
Herunterladen oder kopieren
Wähle PNG, JPG oder WebP, prüf die Endgröße über dem Button und lade das zusammengefügte Bild herunter oder kopiere es, um es woanders einzufügen.
Nebeneinander, untereinander oder im Raster
Nebeneinander setzt die Bilder in eine Reihe, von links nach rechts. Das passt zu zwei oder drei Fotos im ähnlichen Format: ein Vorher-Nachher-Vergleich, zwei Entwürfe oder zwei Fotos in einem Bild für einen Post. Ab vier Bildern wird die Reihe sehr breit, und auf dem Handy ist jedes einzelne Foto nur noch winzig.
Untereinander stapelt die Bilder in einer Spalte, von oben nach unten. Das ist die natürliche Anordnung für Screenshots eines Chats, die Schritte einer Anleitung oder eine lange Webseite, die du in Teilen aufgenommen hast. Hochformatfotos werden untereinander schnell sehr lang; für sie ist eine Reihe oder ein Raster meist übersichtlicher.
Ein Raster ordnet vier oder mehr Bilder in Zeilen und Spalten an. Steht es auf Auto, bleiben bis zu drei Bilder in einer Reihe, vier werden zu 2×2, neun zu 3×3 und zwanzig zu fünf Spalten mit vier Reihen. Du kannst auch selbst 2 bis 6 Spalten festlegen. Ist die letzte Reihe nicht voll, bestimmt „Letzte Reihe“, ob ihre Bilder links, mittig oder rechts stehen.
Die Schnellstart-Vorlagen sind Abkürzungen zu diesen Anordnungen. „2 nebeneinander“ und „3 in einer Reihe“ bilden eine Reihe mit gleicher Höhe, „2×2-Raster“ erzeugt zwei Spalten mit gleichen Zellen, und „Vorher/Nachher“ beschriftet ein Bildpaar mit Vorher und Nachher. Eine Vorlage ändert nur die Anordnung; Hintergrund, Abstände und deine Beschriftungstexte bleiben, wie sie sind.
Unterschiedlich große Bilder angleichen
Fotos haben selten dieselbe Größe, und ein 4.000-Pixel-Foto neben einem 1.200-Pixel-Screenshot von Hand auszurichten ist mühsam. In einer Reihe bringt „Gleiche Höhe“ alle Bilder auf eine Höhe, sodass Ober- und Unterkanten bündig sind; untereinander macht „Gleiche Breite“ dasselbe mit den Seiten. Das Seitenverhältnis bleibt immer erhalten, nichts wird verzerrt.
„Angleichen an“ legt fest, welche Höhe oder Breite die Bilder teilen. Voreingestellt ist „Kleinstes Bild“: Alles wird auf das kleinste Foto verkleinert, nichts wird vergrößert, und jedes Bild bleibt scharf. „Größtes Bild“ vergrößert stattdessen die kleineren Bilder; das Ergebnis wird größer, kann aber weicher aussehen.
„Originalgröße“ lässt jedes Bild in seiner eigenen Pixelgröße. Der Platz neben einem kleineren Bild wird mit dem Hintergrund gefüllt, und die Ausrichtung setzt es oben, in die Mitte oder nach unten, bei untereinander angeordneten Bildern nach links, zentriert oder nach rechts. Für Screenshots ist das die richtige Wahl, weil jedes Skalieren die Schrift unscharf macht.
Im Raster haben alle Zellen dasselbe Format. Auto übernimmt das Format des mittleren Bildes, damit ein einzelnes Panorama zwischen Hochformaten nicht alles bestimmt; 1:1, 4:5 und 16:9 erzwingen quadratische, hohe oder breite Zellen. „Füllen und zuschneiden“ füllt jede Zelle und schneidet Überstehendes ab, „Ganzes Bild zeigen“ lässt jedes Foto vollständig und zeigt rundherum Hintergrund, wo das Format nicht passt. „Zellgröße nach“ funktioniert wie „Angleichen an“ und richtet sich nach dem kleinsten oder dem größten Bild.
So legst du ein Bild über ein anderes
Stell den Modus auf Überlagern, um Bilder übereinanderzulegen statt nebeneinander. Das Ergebnis hat die Größe des Hintergrundbildes; alles, was eine Ebene über dessen Rand hinausragt, wird abgeschnitten.
1. Füge zuerst das Hintergrundbild hinzu und dann die Bilder, die darüber sollen. Das erste Bild in der Liste ist der Hintergrund, die nächsten fünf werden Ebene 1 bis 5; spätere Ebenen liegen vor früheren, also änderst du die Reihenfolge der Vorschaubilder, um festzulegen, was vorne liegt.
2. Zieh eine Ebene in der Vorschau an ihre Stelle. Sie rastet an den Rändern und der Mitte des Hintergrunds ein und zeigt dabei eine Hilfslinie; halte beim Ziehen Alt gedrückt, um sie frei zu setzen. Auf einem Touchscreen verschiebst du sie mit dem Finger.
3. Stell die Größe als Anteil an der Breite des Hintergrunds ein, von 1 % bis 200 %, dreh die Ebene mit „Drehung“ und blende sie mit „Deckkraft“ ab. Um sie um genau ein Pixel zu verschieben, wählst du sie aus und drückst die Pfeiltasten; mit gedrückter Umschalttaste sind es 10 Pixel pro Druck.
4. Wähle eine Füllmethode, wenn sich die Ebene mit dem Bild darunter mischen soll, statt es zu verdecken, und lade das Ergebnis herunter. „Ebene zurücksetzen“ bringt die ausgewählte Ebene an ihren Ausgangspunkt zurück.
Deckkraft, Füllmethoden und Wasserzeichen
Die Deckkraft bestimmt, wie viel von einer Ebene sichtbar ist. Bei 100 % verdeckt sie den Hintergrund vollständig, bei 50 % mischen sich beide Bilder zu gleichen Teilen. Gib der Ebene dasselbe Format wie dem Hintergrund, stell die Größe auf 100 % und senke die Deckkraft: Schon geht ein Bild in das andere über wie bei einer Doppelbelichtung. Die Überblendung ist auf der ganzen Ebene gleich stark; Verläufe beherrscht dieses Tool nicht.
Füllmethoden mischen eine Ebene mit dem, was darunter liegt, nach denselben Standardformeln wie die gleichnamigen Modi in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen. Zwei davon solltest du kennen: Multiplizieren lässt Weiß verschwinden, sodass eine Unterschrift oder ein Logo, auf weißem Papier gescannt, ohne weißen Kasten auf dem Foto sitzt. Negativ multiplizieren lässt Schwarz verschwinden, sodass Feuerwerk, Lichtreflexe oder Sterne vor schwarzem Himmel wie von selbst einfließen. Die Tabelle unten vergleicht alle sechs.
„Logo oder Wasserzeichen“ setzt die ausgewählte Ebene in eine Ecke oder in die Mitte, mit einem Fünftel der Hintergrundbreite und 70 % Deckkraft und einem kleinen Abstand zum Rand: die übliche Einstellung für ein Wasserzeichen. Am besten eignet sich ein Logo als transparentes PNG, weil dann nur das Zeichen zu sehen ist. Ein JPG-Logo hat einen festen Hintergrund, den auch das Umwandeln in PNG nicht entfernt. Entferne den Hintergrund also zuerst oder stell die Ebene auf Multiplizieren, wenn das Logo dunkel auf Weiß ist.
Dieses Tool legt Bilder übereinander, keinen Text. Ein Text-Wasserzeichen schreibst du im Fotoeditor auf ein Bild, und um jede Seite eines Dokuments zu kennzeichnen, kannst du ein Wasserzeichen in die PDF einfügen.
Transparenter Hintergrund und Dateiformate
Der Hintergrund füllt die Abstände, den Rahmen und den freien Platz neben Bildern, die ihren Bereich nicht ganz ausfüllen. Weiß und Schwarz sind einen Klick entfernt, „Eigene Farbe“ nimmt jede Farbe an, und Transparent lässt diese Flächen leer. In der Vorschau zeigt ein Schachbrettmuster die transparenten Pixel.
Auch die Transparenz in deinen Bildern bleibt erhalten: Ein PNG-Logo oder ein Freisteller bleibt durchsichtig, egal wo du ihn platzierst. Abgerundete Ecken auf transparentem Hintergrund ergeben ein Bild mit echten runden Kanten, das auf einer Folie oder Webseite sauber wirkt.
PNG ist verlustfrei und unterstützt Transparenz, ideal für Screenshots, Grafiken und alles mit transparentem Hintergrund. JPG ergibt bei Fotos die kleinste Datei, kennt aber keine Transparenz, sodass transparente Flächen weiß werden. WebP unterstützt Transparenz und ist meist kleiner als PNG. Das Tool wählt PNG vor, wenn das Ergebnis transparente Bereiche hat oder eines der Bilder kein Foto ist, und JPG, wenn alle Bilder Fotos sind; du kannst jederzeit umstellen.
Ein animiertes GIF wird mit seinem ersten Einzelbild übernommen, denn das Ergebnis ist ein Standbild. HEIC-Fotos vom iPhone und AVIF-Dateien öffnen sich wie jedes andere Bild, und das fertige Bild lädst du als PNG, JPG oder WebP herunter.
Bilder ohne Qualitätsverlust zusammenfügen
Die Vorschau arbeitet mit verkleinerten Kopien, damit sie sich beim Einstellen sofort aktualisiert. Die Datei zum Herunterladen wird dagegen neu aus deinen Originalen berechnet, in voller Auflösung; die geringere Auflösung der Vorschau landet nie in der Datei.
Mit „Kleinstes Bild“, der Voreinstellung, werden Fotos nur verkleinert und bleiben dadurch scharf, und „Originalgröße“ skaliert sie gar nicht. Schärfe kostet nur das Vergrößern, also „Größtes Bild“ oder eine Ebene, die größer als ihr Original ist, denn ein Browser kann keine Details erfinden, die nicht in der Datei stecken.
JPG und WebP werden standardmäßig mit Qualität 92 gespeichert, was sich bei Fotos kaum vom Original unterscheiden lässt; der Regler reicht von 50 bis 100. PNG ist immer verlustfrei. Ist die Datei für ihren Zweck zu groß, schick sie anschließend durch den Bildkompressor oder ändere die Bildgröße auf genau die Maße, die eine Website verlangt.
Sehr große Ergebnisse werden begrenzt, damit dem Browser nicht der Speicher ausgeht: am Computer auf 40 Megapixel oder 16.384 Pixel pro Seite, auf Smartphones und Tablets auf etwa 16,7 Megapixel. Eine größere Anordnung wird als Ganzes verkleinert, und das Tool sagt dir das und nennt die Größe, die sie gehabt hätte. Fotos werden anhand ihrer EXIF-Ausrichtung richtig gedreht, und weil die Datei neu entsteht, werden Kameradaten und GPS-Standort nicht übernommen.
Tipps für ein sauberes Ergebnis
Bring die Bilder vor dem Zusammenfügen ins gleiche Format. Zwei Fotos im Format 4:3 passen nebeneinander perfekt zusammen, ein 4:3-Foto neben einem 9:16-Foto hinterlässt dagegen eine Lücke oder wird beschnitten. Mit Bild zuschneiden bringst du beide vorher auf dasselbe Seitenverhältnis.
Für ein Vorher-Nachher-Bild hältst du den Bildausschnitt identisch, setzt das Original an die erste Stelle und nutzt „Gleiche Höhe“ mit Beschriftung. Ein Abstand von 10 bis 20 Pixeln in Weiß oder Schwarz wirkt wie eine bewusste Trennlinie; ganz ohne Abstand sehen die beiden Fotos wie eines aus.
Abstände, Rahmen und abgerundete Ecken werden in Pixeln des fertigen Bildes gemessen. 20 Pixel Abstand wirken zwischen zwei 4.000-Pixel-Fotos schmal und zwischen zwei kleinen Screenshots breit; beurteile das deshalb in der Vorschau statt nach der Zahl.
Um eine Person oder ein Produkt vor einen neuen Hintergrund zu setzen, stellst du es zuerst mit dem Hintergrund-Entferner frei und fügst dann im Modus Überlagern zuerst den neuen Hintergrund und danach den Freisteller hinzu. Bevor du das Ergebnis postest oder bei Kleinanzeigen einstellst, prüfst du Pixelmaße und Dateigröße mit dem Tool, mit dem du die Bildgröße herausfinden kannst. Für einen einfarbigen Hintergrund erstellst du ein leeres Bild in der passenden Größe und fügst es als Erstes hinzu.
Füllmethoden im Vergleich
Jede Füllmethode vergleicht Ebene und Hintergrund Pixel für Pixel. Die Deckkraft wirkt zusätzlich: Bei 50 % Deckkraft ist der Effekt nur halb so stark.
| Füllmethode | Was sie bewirkt | Geeignet für |
|---|---|---|
| Normal | Zeigt die Ebene unverändert über dem Hintergrund | Logos, Sticker, ein Foto im Foto |
| Multiplizieren | Multipliziert die Farben: Weiß verschwindet, das Ergebnis wird immer dunkler | Unterschriften, Strichzeichnungen oder Logos auf weißem Papier; Schatten |
| Negativ multiplizieren | Das Gegenteil von Multiplizieren: Schwarz verschwindet, das Ergebnis wird immer heller | Feuerwerk, Lichtlecks, Reflexe und Sterne vor Schwarz |
| Ineinanderkopieren | Dunkelt dunkle Stellen des Hintergrunds ab und hellt helle auf, mehr Kontrast | Papier-, Korn- und andere Texturen über einem Foto |
| Abdunkeln | Behält pro Farbkanal den dunkleren Wert | Dunkle Schrift oder Linien über einem hellen Bild |
| Aufhellen | Behält pro Farbkanal den helleren Wert | Helle Motive vor dunklem Hintergrund, etwa Nachtaufnahmen |
Wofür man Bilder zusammenfügt
Vorher-Nachher-Bilder
Renovierung, Frisur, Reinigung, Bildbearbeitung oder Trainingserfolge, nebeneinander auf gleicher Höhe und klar beschriftet.
Zwei Fotos in einem Bild
Zwei Aufnahmen in einem Post oder einer Nachricht, damit man sie zusammen sieht statt nacheinander.
Produkte vergleichen
Farbvarianten, Größen oder Konkurrenzprodukte in einer Reihe, gleich hoch skaliert für einen fairen Vergleich.
Screenshots für Anleitungen
Die Schritte eines Ablaufs oder ein langer Chat, untereinander in einem Bild, das sich leicht verschicken lässt.
Logos und Wasserzeichen
Ein transparentes PNG-Logo in der Ecke eines Fotos, so groß und deckend, dass es markiert, ohne zu stören.
Fotoraster und Collagen
Urlaub, Feier oder Moodboard als ordentliches Raster, mit gleichmäßigen Abständen und gleich großen Zellen.